innocent Wiesenwildnis
In Deutschland

Mit Wiesen gegen den Klimawandel: innocent schützt 60.000 m2 Streuobstwiese

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Smoothie- und Saft-Hersteller innocent greift deshalb immer wieder zu neuen Maßnahmen, „um die Welt besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben“. Mit der neuen Aktion „Die große innocent Wiesenwildnis“ schützt innocent Streuobstwiesen in ganz Europa. Auch in Deutschland werden 60.000 m2 geschützt. Auf www.innocent-wiesenwildnis.de gibt‘s alle Infos dazu – und mit etwas Glück eine von 500 Obstbaum-Patenschaften zu gewinnen.

Ein Apfelbaum namens Leni, daneben ein Hollerbaum namens Ayan, etwas weiter hinten ein ganz frisch gesetzter Baum mit dem Namen David. So oder so ähnlich wird es demnächst auf einer Streuobstwiese am Behringhof in Brandenburg aussehen – und auf einer Wiese am Markendorfer Graben bei Frankfurt (Oder). Dort schützt und pflegt innocent in den nächsten Jahren in Zusammenarbeit mit dem Naturschutz-Partner HODLWOOD, unter der Leitung von Bernd Schock, nicht nur rund 60.000 m2 Streuobstwiese, sondern auch 500 Obstbäume.

„Streuobstwiesen gehören zu den ältesten Formen von Obstanbau in Deutschland“, erklärt HODLWOOD-Gründer Bernd Schock. „Im Unterschied zu konventionellen Obstplantagen haben die Bäume auf Streuobstwiesen mehr Platz und werden nicht künstlich gedüngt. Die Wiesen werden nur ein oder zwei Mal pro Jahr gemäht und die restliche Zeit in Ruhe gelassen. So entsteht ein naturbelassenes Biotop, das CO2 bindet und ein Zuhause für viele Pflanzen- und Tierarten ist.“

Die Aktion ist Teil der großen innocent Wiesenwildnis, das neue Projekt von innocent zum Schutz von Streuobstwiesen in Europa. Der Anlass dafür war, dass innocent bis 2025 CO2-neutral wird und mit der Kampagne auch andere dazu aufrufen will, den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. „Ziel der Aktion ist, der Natur Raum zurückzugeben und so CO2 zu binden“, erzählt Tine Ringsgwandl, Leitung Unternehmenskommunikation bei innocent: „Wenn man sich Studien zum Klimaschutz ansieht, wird eines klar: Die Natur ist die stärkste Kraft gegen die Klimakrise, denn nichts bindet CO2 so gut wie Bäume, Wiesen und Pflanzen. Wenn wir den Klimawandel bremsen wollen, müssen wir der Natur Raum zurückgeben und dafür sorgen, dass es mehr Bäume, Wiesen und Pflanzen gibt. Also machen wir das.“

Die Kooperation mit HODLWOOD

Die große innocent Wiesenwildnis findet in 10 Ländern in ganz Europa statt. In jedem teilnehmenden Land arbeitet innocent mit einem lokalen Naturschutz-Partner zusammen, um Streuobstwiesen oder andere Grünflächen zu pflegen, zu schützen und teilweise auch anzulegen. In Deutschland arbeitet das Unternehmen mit HODLWOOD zusammen, einem Planet-Centric- Sozialunternehmen, das sich dem Schutz von Streuobstwiesen verschrieben hat. Gemeinsam schützen und pflegen innocent und HODLWOOD 50.000 m2 Streuobstwiese am Behringhof in Brandenburg. Zusätzlich wird am Markendorfer Graben bei Frankfurt (Oder) auf weiteren 10.000 m2 eine neue Streuobstwiese angelegt.

Auf der Streuobstwiese in Brandenburg am Behringhof stehen bereits 400 Apfelbäume. Im Rahmen der großen innocent Wiesenwildnis werden zusätzlich 100 Apfelbäume am Markendorfer Graben bei Frankfurt (Oder) gesetzt. Wer Patin oder Pate für einen dieser 500 Bäume werden möchte, kann auf der Projekt-Website www.innocent-wiesenwildnis.de am Gewinnspiel teilnehmen. Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen sich einen Namen für „ihren“ Baum überlegen, erhalten eine Urkunde und der Baum bekommt ein entsprechendes Namensschild. Darüber hinaus finden Interessierte auf der Website zahlreiche Infos zum Thema und viele Tipps, wie sie selbst der Natur Raum zurückgeben können – je nachdem, ob zu Hause ein ganzer Garten zur Verfügung steht oder ein sehr sonniges Fensterbrett.

Weitere Klimaprojekte: rPET, B Corp und CO2-neutraler Orangensaft

innocent setzt sich schon seit der Gründung für den Umweltschutz ein und reduziert CO2-Emissionen, wo auch immer es geht: Die Flaschen für Smoothies und Säfte sind zum Teil aus recyceltem PET, Büros werden mit Ökostrom betrieben, Partnerfirmen und Lieferanten werden mit eigenen Programmen wie dem „Hero Supplier“-Programm dabei unterstützt, nachhaltiger zu arbeiten. Und in Rotterdam ging vor Kurzem die erste eigene CO2-neutrale Misch- und Abfüllanlage in Betrieb. Auch im Produktbereich gibt es etwas Neues: innocent Orangensaft ist ab sofort CO2-neutral, als erstes innocent-Produkt überhaupt.

Möglich wird dies einerseits durch das Reduzieren von CO2, wo es nur geht, und andererseits durch den Ausgleich jener CO2-Emissionen, die noch nicht reduziert werden können. Dieser Ausgleich geschieht durch Kompensationsprojekte. „Gemeinsam mit unserem Partner South Pole haben wir drei tolle Projekte in Brasilien, Kolumbien und Uruguay ausgewählt. Bei diesen Projekten werden globale Wälder aufgeforstet und so der Natur etwas zurückgegeben. Damit gleichen wir die Emissionen, die durch die Produktion unseres Orangensafts verursacht werden, wieder aus“, sagt Tine Ringsgwandl von innocent.

Trotzdem ist der CO2-neutrale Orangensaft nur ein Zwischenschritt, denn bis zum Jahr 2025 soll innocent als ganzes Unternehmen CO2-neutral werden. Das hat sich innocent auch von offizieller Seite bestätigen lassen, denn das Unternehmen ist seit 2018 eine B Corp. Diese Zertifizierung zeichnet Unternehmen aus, die nachweislich verantwortungsvoll und nachhaltig wirtschaften, gemessen wird an strengen sozialen und ökologischen Standards. „Wir wissen, dass wir noch mehr tun müssen und wollen auch noch mehr tun“, so Tine Ringsgwandl. „Deswegen haben wir uns gemeinsam mit mehr als 500 anderen B Corps aus der ganzen Welt dazu verpflichtet, bis 2025 komplett CO2-neutral zu sein. Unser Orangensaft ist eines unserer beliebtesten Produkte, deswegen wollten wir damit anfangen. Im Hintergrund arbeiten wir aber natürlich bereits fleißig daran, dass bis 2025 auch alle anderen Produkte CO2-neutral werden.“

Über innocent

Die Geschichte von innocent begann 1998 in London. Die Freunde Richard, Jon und Adam hatten die Idee, sich mit der Produktion von Smoothies selbstständig zu machen. Sie kauften für 500 Pfund Obst, machten daraus Smoothies und boten diese zum Test bei einem Jazz-Festival an. Vor ihrem Stand hing ein Schild mit der Frage: „Sollen wir unsere Jobs aufgeben, um weiter Smoothies zu machen?“ Darunter hatten sie zwei Mülleimer aufgestellt, auf einem stand „Ja“, auf dem anderen „Nein“. So sollten die Besucher mit den leeren Flaschen abstimmen. Sonntagabend war der „Ja“-Eimer voll mit leeren Flaschen. Montag gingen sie zur Arbeit und kündigten ihre Jobs, um innocent zu gründen.

Heute ist innocent europaweiter Smoothie- und Saft-Marktführer. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit. Alle Früchte stammen von Farmen, die auf Arbeiter und Umwelt achtgeben und die verwendeten Zutaten sind bereits heute aus verantwortungsvollem Anbau, der zu 90 % bereits SAI-FSA-verifiziert ist. Darüber hinaus leistet innocent Pionierarbeit im Bereich CO2 und setzt auch beim Thema Verpackung auf Nachhaltigkeit. innocent spendet jährlich 10 % des Gewinns an gemeinnützige Zwecke. Ein Großteil der Summe kommt der innocent foundation zugute, einer eigenen Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Hunger in der Welt zu lindern.

Quelle/Bildquelle: innocent Deutschland GmbH

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