Bilanz

Krones setzte 2025 profitablen Wachstumskurs fort

Krones hat laut den Vorabzahlen für das Geschäftsjahr 2025 seinen stabilen und profitablen Wachstumskurs trotz der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten fortgesetzt. Die Märkte des Unternehmens sind grundsätzlich weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen und die Investitionsbereitschaft der Krones Kunden ist weiterhin robust.

Auftragseingang und Umsatz ziehen im vierten Quartal stark an – Prognosen für das Gesamtjahr 2025 erfüllt

Die stabile Verfassung der Kundenbranchen von Krones spiegelt sich im Auftragseingang des vierten Quartals 2025 wider, der mit 1.460,0 Mio. € um 8,6 % höher war als im Vorjahreszeitraum. Auch im Gesamtjahr 2025 entwickelte sich der Auftragseingang positiv und übertraf mit 5.564,7 Mio. € unter strikter Einhaltung der Preisstrategie den bereits hohen Vorjahreswert (5.460,7 Mio. €) um 1,9 %.

Krones Bilanz 2025

Ende Dezember hatte Krones Aufträge im Wert von 4.190,4 Mio. € in den Büchern (31. Dezember 2024: 4.289,5 Mio. €). Der solide Auftragsbestand gewährleistet die Auslastung der Produktionskapazitäten im Anlagen- und Projektgeschäft bis weit in das dritte Quartal 2026.

Der Umsatz legte im vierten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,7 % auf 1.556,4 Mio. € zu. Im Gesamtjahr 2025 stiegen die Erlöse um 7,0 % von 5.293,6 Mio. € auf 5.663,8 Mio. €. Damit hat Krones die Wachstumsprognose für 2025 von 7 % bis 9 % trotz negativer Währungsumrechnungseffekte erreicht. Die Abschwächung des US-Dollar und anderer Währungen im Vergleich zum Euro im Berichtszeitraum wirkte sich umrechnungsbedingt mit 99 Mio. € auf den Umsatz aus. Das Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis vom Auftragseingang zum Umsatz, lag im Gesamtjahr 2025 bei 0,98 und damit wie erwartet um den Wert 1.

Krones verbessert die Ertragskraft deutlich – EBITDA-Marge steigt im Gesamtjahr 2025 von 10,1 % auf 10,6 %

Krones hat die Ertragskraft 2025 weiter gestärkt. Hierzu trugen im Wesentlichen die gestiegene Effizienz in der Produktion sowie die Umsetzung der strategischen Maßnahmen zur Verbesserung der Performance sowie der Kostenstrukturen des Unternehmens bei.

Von Oktober bis Dezember 2025 stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17,5 % auf 171,6 Mio. €. Die EBITDA-Marge erhöhte sich von 10,3 % auf 11,0 %. Im Gesamtjahr 2025 legte das EBITDA ebenso überproportional zum Umsatz um 12,2 % von 537,1 Mio. € auf 602,3 Mio. € zu. Die EBITDA-Marge verbesserte Krones deutlich auf 10,6 % (Vorjahr: 10,1 %). Damit hat das Unternehmen das Margenziel für 2025 von 10,2 % bis 10,8 % erreicht.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich im Gesamtjahr 2025 um 11,1 % von 381,6 Mio. € im Vorjahr auf 424,1 Mio. €. Damit legte die EBT-Marge von 7,2 % auf 7,5 % zu. Aus dem auf 299,2 Mio. € (Vorjahr: 277,2 Mio. €) gestiegenen Konzernergebnis errechnet sich für 2025 ein Ergebnis je Aktie von 9,45 € (Vorjahr: 8,77 €).

Krones erwirtschaftet hohen Free Cashflow – ROCE legt kräftig zu

Von Januar bis Dezember 2025 verbesserte das Unternehmen den Free Cashflow um 134,5 Mio. € auf 247,7 Mio. € (Vorjahr: 113,2 Mio. €). Krones gab 2025 insgesamt 35,2 Mio. € (Vorjahr: 179,3 Mio. €) für Akquisitionen aus. Somit betrug der Free Cashflow vor M&A-Aktivitäten 282,9 Mio. € und lag damit nahezu auf dem sehr hohen Vorjahresniveau (292,5 Mio. €). Wesentlich hierzu beigetragen hat die Entwicklung im vierten Quartal 2025. Von Oktober bis Dezember erwirtschaftete Krones einen Free Cashflow vor M&A-Aktivitäten von 202,7 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 147,5 Mio. €). Der Return on Capital Employed (ROCE) stieg 2025 kräftig von 18,2 % auf 19,1 %. Das ROCE-Ziel für das abgelaufene Geschäftsjahr lag bei 18 % bis 20 %.

Krones weist weiterhin eine sehr solide und stabile Finanz- und Kapitalstruktur aus. Ende Dezember 2025 lag die Nettoliquidität des Unternehmens, also die liquiden Mittel abzüglich Bankschulden, bei 548,2 Mio. € (Vorjahr: 439,9 Mio. €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 42,2 % (Vorjahr: 40,5 %).

Alle genannten Zahlen sind vorläufig und können sich im Rahmen der Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer noch ändern. Den Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht Krones am 20. März 2026.

Vorstand prognostiziert für 2026 profitables Wachstum

Krones ist gut in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Jedoch gibt es verschiedene unvorhersehbare Faktoren, die sich auf die Geschäftsprozesse und die Produktion des Unternehmens auswirken könnten. Dazu gehören geopolitische Risiken in Europa, im Nahen Osten und in anderen Teilen der Welt. Eine weitere Unwägbarkeit ist die globale Zollpolitik, die zu einem Rückgang des Welthandels führen könnte. Auch Materialengpässe und Probleme in den globalen Lieferketten bleiben Unsicherheitsfaktoren. Zudem beeinträchtigen erhebliche Wechselkursschwankungen die Umsatzprognose.

Auf Grundlage der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der aktuell erwarteten Entwicklung der für Krones relevanten Märkte rechnet das Unternehmen für 2026 im Konzern mit einem um Währungsumrechnungseffekte bereinigten Umsatzwachstum von 3 % bis 5 %.

Auf Basis operativ steigender Umsätze, einer weiterhin disziplinierten Preisstrategie sowie der kontinuierlichen Umsetzung der Kostenoptimierungsmaßnahmen will Krones die Ertragskraft im laufenden Jahr gegenüber 2025 erneut verbessern. Für 2026 prognostiziert das Unternehmen für den Konzern eine EBITDA-Marge von 10,7 % bis 11,1 %. Für die dritte finanzielle Zielgröße, den ROCE, erwartet Krones im laufenden Jahr einen Wert von 19 % bis 20 %.

Über Krones

Das Technologieunternehmen Krones mit Hauptsitz in Neutraubling, Deutschland, ist ein international führender Entwickler und Hersteller moderner Maschinen und kompletter Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik. Zusätzliche Produkte und Services der Krones Tochtergesellschaften, wie beispielsweise Lösungen rund um Digitalisierung, Intralogistik und das Kunststoffrecycling, ergänzen das Produktportfolio. Weltweit beschäftigt Krones mehr als 20.000 Mitarbeitende. Zum Krones Konzern gehören neben der börsennotierten Krones AG mehr als 100 Tochtergesellschaften und Standorte weltweit.

Quelle/Bildquelle: Krones

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