Schrödingers Katzen Gin

„Die Katze lebt“ – Launch von Schrödinger’s Katzen Gin

Die traditionsreiche Heidelberg Spirits GmbH – bekannt geworden durch die Edelspirituose Pussanga – hat mit viel Leidenschaft und sensorischem Gespür den Schrödinger’s Katzen Gin entwickelt – einen klassischen London Dry Gin mit 44% Vol.

Destilliert wird er in einer kleinen Manufaktur im Pot-Still-Verfahren. Mit essentiellen Zutaten wie Wacholder und Koriander sowie handgepflückten fruchtigen Heidelbeeren aus dem Odenwald. Dazu Zitronenthymian, der eine frische Zitrusnote einfließen lässt. Kubebenpfeffer sorgt für eine belebende und pikante Schärfe. Insgesamt sind es 14 Zutaten aus biologischem Anbau. Das Besondere daran: Katzenminze. Eine Pflanze, die nicht nur Katzen euphorisch macht. The „Next Big Bang Thing“ – Schrödinger’s Katzen Gin.

In „Mixology – Magazin für Barkultur“ wird der Schrödinger’s Katzen Gin sehr positiv bewertet: „[…] präsentiert sich der Gin passend zu seinem Labeling als London Dry Gin sehr geradlinig, prägnant und würzig. […] Am Gaumen wird dieser kraftvolle, spitze Eindruck bestätigt, der Gin spielt seine 44 Volumenprozent gekonnt mit feiner Öligkeit, leichter Frucht, dezenter Minz-Frische und sattem Finish aus. Im neuen deutschen Gin Zoo eine absolute Bereicherung.“

Das Experiment: Schrödingers Katze
1935 veröffentlichte der Physiker und Nobelpreisträger Erwin Schrödinger sein berühmtes Gedankenexperiment „Schrödinger Katze“, das heute noch Kult ist und durch die Sitcom „The Big Bang Theory“ populär wurde. Es führt in die faszinierende Welt der Quantenphysik.

Das Paradoxon besteht darin, dass der Theorie nach eine Katze nach den Regeln der Quantenmechanik – also den Eigenschaften von Materie – in einen Zustand versetzt werden könnte, in dem sie gleichzeitig lebendig und tot ist. Ohne Wechselwirkung mit der Außenwelt, etwa in einer Box gefangen, befindet sich Schrödingers Katze in einem ungewissen Zustand. Lebendig oder tot – wir wissen es nicht. Aber Schrödingers Katze lebt! Katzen sind aristokratische Anarchisten, Individualisten und sich selbst die höchste Instanz. Eigenschaften, die auch gerne von ambitionierten Gin-Qualitäten reklamiert werden. Das Experiment ist geglückt, die Wahrscheinlichkeit hat triumphiert, der Schrödinger’s Katzen Gin ist in der Welt.

Der Schrödinger’s Katzen Gin
Die im Schrödinger’s Katzen Gin verwendeten Botanicals sind alle aus biologischem Anbau entnommen. Da es sich der Stilistik nach um einen klassischen London Dry Gin handelt, gelten bei der Herstellung strenge Regeln. Es müssen alle Botanicals beim Brennvorgang Verwendung finden. Davor und danach darf keine Aromatisierung stattfinden. Der London Dry Gin unterscheidet sich daher durch seine Trockenheit und Ursprünglichkeit von anderen Stilen, wie Dry Gin, New Western Dry Gin, Old Tom oder Sloe Gin deutlich in Herstellung und Aromatik. London Dry Gin gilt als „männlicher“ Gin.

Einige Botanicals des Schrödinger’s Katzen Gins:

Wacholder (Juniperus): Er ist Herz und Seele des Gins, ohne diese Zutat darf sich das Destillat nicht Gin nennen. Es gibt 50 bis 70 Arten, sie zählen zu den Zypressengewächsen, die vorwiegend in der nördlichen Halbkugel beheimatet sind. Ursprünglich als Heilpflanze genutzt, findet er auch in getrockneter Form seinen Weg in die Küche.

Für die Gin-Herstellung werden nur frische Beeren verwendet. Sie werden in Neutralalkohol aus Getreide eingelegt (mazeriert) und geben dabei ihr Aroma ab. Typisch ist ein bittersüßes Flavour, herber Geschmack und florale Würze. Ihr Charakteristikum ist der Geschmack nach Pinie, Nadelholz, Wachs und Kräutern. Wacholder lässt sich ausgezeichnet mit anderen Gewürzen wie Kubebenpfeffer, aber vor allem auch mit Früchten kombinieren.

Der Wacholder des Schrödinger’s Katzen Gin kommt aus Mazedonien. Frei nach dem Philosophen Descartes, der seinen Erkenntnisansatz auf die berühmte Formel gebracht hat: „cogito ergo sum“ – „ich denke, also bin ich“, sagen wir: „juniperus ergo sum“ – „Wacholder, also bin ich“.

Heidelbeeren (Vaccinium): Heidelbeeren werden oft unterschätzt. Die Heidekrautgewächse haben es faustdick hinter den Ohren, vor allem die Wildwachsenden. Sie zählen zum sogenannten Superfood und Ernährungsberater raten zum reichlichen Verzehr in der Saison. Neben ihrem süßsauren Geschmack enthalten sie, was den menschlichen Körper glücklich macht. Anthocyane gelten als entzündungshemmend, bremsen die Hautalterung, wirken gegen Krebs und Arteriosklerose. Außerdem enthalten sie viel Vitamin C und E. Die Heidelbeeren des Schrödinger’s Katzen Gins kommen aus dem Odenwald und werden handgepflückt.

Zitronenthymian (Thymus x citriodorus): Der Lippenblütler, wie Rosmarin oder Salbei, hat ebenfalls eine Vita als Gewürz- und Heilpflanze. Er ist ein Hybrid aus dem uns bekannten Thymian (Thymus vulgaris) und dem Zitronenthymian (Thymus citriodorus) und wurde schon von Hippokrates im 4. Jahrhundert vor Christus gegen Atemwegserkrankungen eingesetzt. Aber auch für die Bekömmlichkeit leistet er seine Dienste. Sein intensiven, würzigen und frischen Zitrusnoten verdankt er den ätherischen Ölen. Er hat einen betörenden Duft und eine sanft, beruhigende Wirkung. Das bis zu 60 Prozent enthaltene Geraniol wirkt darüber hinaus keimtötend, auch wenn ein guter Gin das wirklich nicht nötig hat.

Katzenminze (Nepeta cataria): Das ist sicherlich der heimliche Star unter den Botanicals des Schrödinger’s Katzen Gins und zusammen mit Ernst Schrödingers berühmten Katzenexperiment Teil der Namensgebung unseres Gins. Unsere Katzenminze beziehen wir aus Frankreich, aber weltweit flippen geschlechtsreife Katzen – sogar Großkatzen – aus, wenn sie diesem Lippenblütler zu nahe kommen. Sie „tanzen“ und geraten in einen rauschartigen Zustand.

Die Wirkung auf den Menschen ist eher die einer Genussdroge. Man kann sie im Tee genießen oder sogar rauchen. Katzenminze verändert die Gemütslage positiv, entspannt und wirkt sogar leiht euphorisierend. Jedenfalls vermindert die Staude des Jahres 2010 die Reizbarkeit und Nervosität und verfügt über einen feinen zitronig und minzigen Geruch. Schrödinger’s Katzen Gin kann man also mit Freude und Gelassenheit genießen

Kubebenpfeffer (Piper cubeba): Dieser aus Indonesien stammende Pfeffer ist so etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau unter den Aromaten. Er schmeckt pikant-belebend und kommt ohne zu viel Schärfe aus. Eher eine leichte Bitternote, gepaart mit Kampfer- und Eukalyptusaromen sind seine Stärken, die in den ätherischen Ölen schlummern. In Deutschland wurde er zur Heilpflanze des Jahres 2016 erkoren. In der Tat: Er wirkt gegen Kopfschmerz, ist schleimlösend und erhöht die Gehirnleistung. Aber damit nicht genug. Da er auch gegen Schwindel und aphrodisierend wirkt, nennt man ihn auch Schwindelpfeffer oder Bräutigamskörner. Aber was haben Gin und Schwindel miteinander zu schaffen!

HS Heidelberg Spirits GmbH
Das deutsche Familienunternehmen HS Heidelberg Spirits GmbH, hervorgegangen aus der 2012 gegründeten Pussanga GmbH, vermarktet seit dem 01.01.2018 die Edelspirituose Pussanga und seit März 2018 den Schrödinger’s Katzen Gin.

Weitere Infos zum Schrödinger’s Katzen Gin finden Sie auf der Website, Facebook und Instagram.

Quelle/Bildquelle: HS Heidelberg Spirits GmbH | heidelbergspirits.com

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