dallmayr auszeichnung
Deutscher Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2021

Dallmayr erhält Auszeichnung für sein Engagement in Äthiopien

Dallmayr engagiert sich seit mehr als 10 Jahren sozial und nachhaltig in Äthiopien. Mit Millionen gepflanzter Baumsetzlinge, einer Schule und dem Aufbau einer nachhaltigen Kaffeeregion stärkt das Münchner Traditionsunternehmen das Ursprungsland von Kaffee und schafft langfristige Perspektiven für die Menschen vor Ort. Das Deutsche Institut für Service-Qualität, der Nachrichtensender ntv und das DUP Unternehmer-Magazin würdigen das Engagement und prämieren Dallmayr mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2021.

Engagement im Ursprung

Kaffee wird in etwa 80 Ländern rund um den Erdball angebaut. Viele Erzeugerländer sind gleichzeitig Entwicklungsländer mit geringer wirtschaftlicher Leistungskraft, schlechtem Bildungsangebot und hohem Bevölkerungswachstum. Als Familienunternehmen nimmt Dallmayr die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kaffeebauern und ihrer Familien sehr ernst. Mit gezielter Projektarbeit sorgt das Unternehmen für eine ganzheitliche und proaktive Entwicklungshilfe in den Kaffeeanbauregionen, wie zum Beispiel in Äthiopien. Das ostafrikanische Land gilt als Ursprungsland von Kaffee und ist seit über 50 Jahren das wichtigste Bezugsland für Dallmayr – die Arabica-Bohnen prägen den typischen Geschmack vieler Dallmayr Kaffees.

Durch die enge und jahrzehntelange Handelsbeziehung fühlt sich Dallmayr Äthiopien besonders verbunden und setzt sich seit 2008 mit dem Verkauf von allen sortenreinen äthiopischen Kaffees, wie Dallmayr prodomo, Dallmayr Ethiopia oder Dallmayr Röstkunst Ethiopian Crown für die Stiftung „Menschen für Menschen“ ein.

„Wir sind einer der größten Verarbeiter gewaschener Arabica-Bohnen. Die Kooperation mit der Äthiopienhilfe erlaubt uns, genau in dem Land zu helfen, das uns als Kaffeeröster seit den 50er Jahren begleitet“, erklärt Simone Werle, Leitung Public Relations. Gemeinsam mit Menschen für Menschen hat Dallmayr bereits über 52 Millionen Baumsetzlinge gepflanzt und eine neue Schule gebaut. „Mit dem Schulbau haben wir den ersten Meilenstein für eine ganzheitliche Entwicklungszusammenarbeit gelegt. In den kommenden Jahren wird in enger Zusammenarbeit mit den Kaffeebauern vor Ort eine neue Kaffeeregion samt Kaffee-Kooperative entstehen. Damit schaffen wir die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensumstände und geben den Menschen die Chance zur Selbstentwicklung“, so Simone Werle.

Für ein grünes Äthiopien

Äthiopien ist heute nur noch auf dreizehn Prozent der Landesfläche bewaldet. Die Ursachen sind vielschichtig: Überweidung, Abholzung, Bevölkerungswachstum und Klimawandel. In der Folge werden große Teile fruchtbaren Landes weggeschwemmt oder die Böden versanden. Mit der Unterstützung der Aufforstungsprogramme von „Menschen für Menschen“ packt Dallmayr eines der Hauptprobleme Äthiopiens an der Wurzel und spendet seit mehr als zehn Jahren Geld für Baumsetzlinge. Die Bäume, die in den Baumschulen der Hilfsorganisation wachsen, verbessern die Qualität des Bodens und wirken der Erosion entgegen.

Für eine nachhaltige Aufforstung werden die Bauern in Schulungen in den Ressourcenschutz eingeführt. Darüber hinaus werden ausgewählte Flächen als Schutzgebiete ausgewiesen, in denen weder Vieh grasen, noch Holz geschlagen werden darf. Als Kompensation für die geschützten Flächen und zur Motivation erhalten die Bauern Setzlinge von schnellwachsenden Hölzern, Gemüsesaatgut und Obstbaumsetzlinge.

Eine Chance für tausend Kinder

Sechs von zehn Kindern können in Äthiopien nicht ihrem Alter entsprechend eine Schule besuchen. 43 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen sind Analphabeten. Bildung ist jedoch der Schlüssel im Kampf gegen die Armut und schafft Perspektiven für die Zukunft. Deshalb hat Dallmayr im September 2018 die Partnerschaft mit der Stiftung ausgebaut und ein weiteres Hilfsprojekt gestartet: den Neubau der Kekero Jibat Higher Primary School in der Region Dano. Mit dem Bau der Schule und der kompletten Ausstattung – vom Mobiliar, über Schulmaterial bis zu den Büchern – ermöglicht Dallmayr rund 1.000 Kindern im Alter von 7 bis 16 Jahren den ersten Schritt in eine bessere Zukunft.

Im Sommer 2020 wurde der Bau von drei neuen Klassenraumblöcken, einem Verwaltungsgebäude und zwei Sanitätshäusern fertiggestellt. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die Kinder die neue Schule jedoch erst seit Frühjahr 2021 besuchen. „Corona und die anhaltenden politischen Unruhen im Landesinneren haben eine Reise nach Äthiopien bislang leider verhindert. Wir hoffen aber sehr, dass wir die Eröffnungsfeier bald gemeinsam mit den Kindern, ihren Eltern und den Lehrern nachholen können“, erklärt Simone Werle.

Kaffeekooperative Dano

Das Projektgebiet Dano, in dem Dallmayr bereits den Neubau der Kekero Jibat Higher Primary School finanziert hat, liegt etwa vier Autostunden südwestlich von der Hauptstadt Addis Abeba entfernt. Die Einwohner des Hochplateaus leben in einfachsten Verhältnissen überwiegend von Ackerbau und Viehzucht. In Höhen von 1.500 bis 2.500 Metern produzieren sie Kaffee ausschließlich für den lokalen Markt. Gemeinsam mit der Stiftung Menschen für Menschen möchte Dallmayr den Kaffeeanbau vorantreiben und eine nachhaltige Kaffeekooperative aufbauen.

„Der Baumbestand in Dano ist noch jung, das Potenzial ist aber riesig. Die Region erstreckt sich auf einem Hochplateau und ist ideal für den Kaffeeanbau geeignet. Mit dem Aufbau einer Kooperative wird unsere Projektarbeit komplett rund. Durch die Anpflanzung und Aufforstung legen wir den Grundstein für einen ertragreichen Kaffeeanbau, durch den Schulbau fördern wir die Bildung und soziale Entwicklung in der Region und mit der Kooperative schaffen wir eine weitere langfristige Perspektive, die nicht künstlich ist, sondern unser Kaffeegeschäft betrifft“, erklärt Volker Meyer-Lücke, Leiter Rohkaffee Einkauf und für die Kooperation mit „Menschen für Menschen“ zuständig.

Bildunterschrift: Julia Dengler (Mitglied der Geschäftsleitung) und Volker Meyer-Lücke (Leiter Rohkaffee Einkauf) bei der Entgegennahme der Auszeichnung. 

Quelle/Bildquelle: Alois Dallmayr Kaffee oHG

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