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Berentzen-Gruppe AG sichert frühzeitig Refinanzierung der Unternehmensanleihe

Die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft nutzt ihre gute Unternehmensentwicklung und das günstige Finanzierungsumfeld für eine frühzeitige Refinanzierung. Knapp zehn Monate vor der Rückzahlung ihrer Unternehmensanleihe sichert die Berentzen-Gruppe ihren Finanzierungsbedarf durch einen Konsortialkredit mit einem Volumen von 25,5 Mio. Euro.

Der entsprechende Finanzierungsvertrag mit dem Bankenkonsortium unter Führung der Deutsche Postbank AG wurde am 21. Dezember 2016 unterzeichnet. „Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Wir hatten für unsere Refinanzierung mehrere Optionen in der engeren Auswahl. Mit dem letztlich abgeschlossenen Konsortialkredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren erreichen wir zwei Ziele gleichzeitig: langfristige Finanzierungssicherheit und attraktive Konditionen“, erläutert Ralf Brühöfner, Finanzvorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft.

Aufgrund seiner guten Liquiditätssituation braucht das Unternehmen nur etwa die Hälfte des Nominalbetrages der im Oktober 2017 fälligen Unternehmensanleihe durch eine externe Refinanzierung abzudecken. Die Tilgung der anderen Hälfte wird aus vorhandenen Eigenmitteln erbracht. Den Liquiditätszufluss aus der Anleiheemission im Jahr 2012 hatte die Berentzen-Gruppe zur Finanzierung von Unternehmenskäufen und der Ausweitung des eigenen Geschäftsumfangs verwendet, jedoch nicht in vollem Umfang. So betrug die Nettoauszahlung für den Erwerb des österreichischen Frischsaftsystem-Spezialisten T M P im Herbst 2014 nur rund 15,5 Mio. Euro.

Im Oktober 2012 hatte die Berentzen-Gruppe erstmals eine Unternehmensanleihe mit einem Emissionsvolumen von 50,0 Mio. Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren begeben. Der Bond war für private und institutionelle Anleger gleichermaßen konzipiert und mit einem Kupon von 6,5 % pro Jahr versehen. Durch die nun vollzogene und im Volumen reduzierte Refinanzierung kann die Berentzen-Gruppe ihre jährlichen Finanzierungskosten ab Oktober 2017 voraussichtlich um mehr als zwei Millionen Euro senken und damit mehr als halbieren. „Wir erwarten eine deutliche Reduzierung der Fremdkapitalkosten mit entsprechend deutlichen, positiven Effekten – nicht nur für unseren Cashflow, sondern natürlich auch für unsere Ertragslage und damit letztlich für unser Eigenkapital“, so Finanzvorstand Ralf Brühöfner.

Über die Berentzen-Gruppe:
Die Berentzen-Gruppe ist ein breit aufgestelltes Getränkeunternehmen mit den Geschäftsbereichen Spirituosen, Alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme. Als einer der ältesten nationalen Hersteller von Spirituosen blickt die Berentzen-Gruppe auf eine Unternehmensgeschichte von über 250 Jahren zurück und ist heute mit bekannten Marken wie Berentzen und Puschkin sowie preisattraktiven Private-Label-Produkten in mehr als 60 Ländern weltweit präsent. Im Geschäftsbereich Alkoholfreie Getränke stellt die Unternehmensgruppe Mineralwässer, Limonaden und Erfrischungsgetränke eigener Marken her und verfügt zudem über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Konzessionsgeschäft, gegenwärtig als Lizenznehmerin für die Marke Sinalco. Unter der Marke Citrocasa bietet die Berentzen-Gruppe in ihrem dritten Geschäftsbereich darüber hinaus innovative Frischsaftsysteme an und bedient damit den Wachstumsmarkt der modernen, gesundheitsorientierten Getränke. Die Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN DE0005201602) ist im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

Quelle/Bildquelle: Berentzen-Gruppe AG | berentzen-gruppe.de

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