BAD MEINBERGER Mineralbrunnen investiert Millionen in zukunftsfähige Anlagentechnologie
Der BAD MEINBERGER Mineralbrunnen treibt seine nachhaltige Unternehmensstrategie konsequent voran und investiert in modernste Technologie. Mit der Implementierung eines neuen sogenannten Superblocks wird am Standort eine hochintegrierte, energieeffiziente Anlagentechnik installiert, die neue Standards in Leistungsfähigkeit, Ressourcenschonung und technischer Präzision setzt.
Die SelectaNG ist eine vollautomatische Lösung, die zur Entschraubung, Entetikettierung, Inspektion und Sortierung von PET-Mehrwegflaschen dient. Der Leergutstrom wird dort automatisch abgeschraubt, anschließend werden die alten Etiketten entfernt. Durch eine direkte Trennung der Komponenten wird ein hoher Recyclinggrad erreicht, die Wertstoffe können so bestmöglich wieder in den Kreislauf eingebracht werden.

v.l.n.r.: Robert Mühlenweg (Betriebsleitung), Volker Schlingmann (Sprecher d. Geschäftsführung), Jannis Maas (Betriebsleitung)
Im Anschluss überprüft ein integriertes Kontrollsystem jede einzelne Flasche mit höchster Präzision auf mögliche Verunreinigungen infolge unsachgemäßer oder zweckfremder Befüllung. Als zweckfremd gelten im Bereich Mineralwasser sämtliche Flüssigkeiten und Substanzen, die nicht der Produktkategorie entsprechen. So würde beispielsweise eine Mineralwasserflasche, die im häuslichen Gebrauch mit Apfelschorle befüllt wurde, die Qualitätsprüfung nicht bestehen.
Die bisher eingesetzte Technik stammt aus dem Jahr 2004 und entspricht nicht mehr den heutigen Leistungsanforderungen. Durch veränderte Marktbedingungen und eine dynamischere Absatzentwicklung sind die Anforderungen an Flexibilität und Kapazität deutlich gestiegen. Um auch künftig schnell und zuverlässig auf Marktveränderungen reagieren zu können, hat sich BAD MEINBERGER für eine umfassende Modernisierung entschieden.
Neben der geplanten Leistungssteigerung spielt insbesondere die Ressourcen- und Energieeffizienz eine zentrale Rolle bei der Auswahl der neuen Technik. Im Zuge der Projektplanung wurde daher die bisher auf zwei Maschinen verteilte Funktion des Abschraubens und Entetikettierens in einer einzigen, kombinierten Anlage zusammengeführt.
Durch diese technische Bündelung werden Prozesse verschlankt, der Energieeinsatz reduziert und die Wirtschaftlichkeit der Produktion nachhaltig verbessert. Trotz höherer Leistungsfähigkeit sinkt der Gesamtstrombedarf um rund 25 Prozent.
„Die Investition in diese hochmoderne Technologie ist ein weiterer Meilenstein für unser Unternehmen. Sie ermöglicht uns, unsere Produktion noch energieeffizienter, nachhaltiger und zukunftsorientierter auszurichten“, erklärt Volker Schlingmann, Sprecher der Geschäftsführung.
Schon heute nimmt BAD MEINBERGER unter diesen Gesichtspunkten eine herausragende Position innerhalb der Mineralbrunnenbranche ein – die aktuelle Investition verbindet Wirtschaftlichkeit mit ökologischer Verantwortung und stärkt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Mit diesem Technologieschritt setzt der BAD MEINBERGER Mineralbrunnen ein starkes Signal für verantwortungsvolle Produktion und moderne Getränkeabfüllung auf höchstem Niveau.
Quelle/Bildquelle: Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen GmbH & Co. KG




















