Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan: Helles Alkoholfrei jetzt auch in 0,33-Liter-Flasche
Untergärige alkoholfreie Biere sind weiterhin auf Wachstumskurs und die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan baut ihre Position in diesem Segment konsequent aus. Nach dem Erfolg des Weihenstephaner Hellen Alkoholfrei in der 0,5-Liter-Euroflasche bringt die älteste Brauerei der Welt das Produkt nun auch in der 0,33-Liter-Euroflasche auf den Markt.
Alkoholfreie Biere gehören zu den am stärksten wachsenden Segmenten des deutschen Biermarktes. Laut Deutschem Brauer-Bund und NielsenIQ haben alkoholfreie Biere und Biermischgetränke 2025 erstmals mehr als zehn Prozent Umsatzanteil im Handel erreicht. Mit aktuell 9,5 Prozent rangiert Alkoholfrei bereits auf Platz drei der beliebtesten Biersorten hinter Pils und dem ebenfalls wachsenden Hellbier-Segment.
Hellbiere überzeugen mit ihrem milden, ausgewogenen Geschmack, moderater Bittere und hoher Trinkbarkeit und sprechen damit eine breite Zielgruppe an – von traditionellen Bierfans bis hin zu jüngeren, genussorientierten Konsumenten. Auf diesen Trend reagiert die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan nun mit einem neuen alkoholfreien Hellen in der 0,33-Liter-Euroflasche.
Mehr als alkoholfrei
Optisch knüpft das Produkt bewusst an das seit 2020 erfolgreiche Weihenstephaner Helle an: Der markante Retrolook des Etiketts und die klassische Euroflasche verbinden Tradition mit Moderne und sorgen für hohe Wiedererkennbarkeit im Regal. „Wir sehen großes Absatzpotenzial für unser alkoholfreies Helles, sowohl in der 0,5-Liter- als auch in der neuen 0,33-Liter-Flasche im Handel und vor allem in der Szenegastronomie“, sagt Brauereidirektor Prof. Dr. Josef Schrädler „Geschmacklich kommt unser alkoholfreies Helles sehr gut an“, erklärt Tobias Zollo, Technischer Leiter der Brauerei. „Die angenehme Würze und die fein eingebundene Hopfennote verleihen dem Bier eine besondere Leichtigkeit.“
Ein weiterer Pluspunkt: Das Weihenstephaner Helle Alkoholfrei ist zuckerfrei und damit besonders kalorienarm. Anders als bei vielen anderen alkoholfreien Bieren wird die Gärung nicht frühzeitig gestoppt. Stattdessen lässt man das Bier vollständig ausreifen und entzieht ihm anschließend durch schonende Erhitzung den Alkohol. So bleiben die typischen Bieraromen weitgehend erhalten. Dieses Verfahren wurde bereits in den 1990er-Jahren gemeinsam mit der TU München-Weihenstephan entwickelt.
Mehr als nur ein Trend
Bereits 2021 investierte die Brauerei gezielt in den Ausbau des alkoholfreien Segments und installierte eine neue Entalkoholisierungsanlage. In den Folgejahren optimierte die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan die Prozesse kontinuierlich weiter. „Wir haben intensiv an der Geschmacksstabilität gearbeitet und sämtliche Schritte im Entalkoholisierungsprozess überprüft“, so Zollo. „Das Ergebnis ist ein alkoholfreies Helles, das nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch besonders lange frisch bleibt.“
Diese Stabilität ermöglicht es nun erstmals, das Bier auch im Fass für die Gastronomie anzubieten. Dass sich die Investitionen lohnen, zeigt die Marktentwicklung: Alkoholfreie Bierspezialitäten machen bei Weihenstephan bereits knapp elf Prozent des Gesamtausstoßes aus – mit weiter steigender Tendenz.
Das neue Weihenstephaner Helle Alkoholfrei ist in der 0,33-Liter-Euroflasche im gut sortierten Einzelhandel sowie weiterhin in der 0,5-Liter-Euroflasche auch online im Biershop unter www.weihenstephaner.de erhältlich.
Über die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan
Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, im Jahre 1040 als Klosterbrauerei der Benediktinermönche gegründet, ist heute ein Staatsbetrieb, der nach privatwirtschaftlichen Maßstäben geführt wird. Hinter den geschichtsträchtigen Gemäuern der Brauerei verbirgt sich modernste Technik, die auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in der Getränketechnologie zurückgreift. Zusammen mit der fast 1.000-jährigen Erfahrung und den traditionellen Brauverfahren entstehen Premiumbiere höchster Qualität, die jedes Jahr auf den internationalen Bierwettbewerben mit den begehrtesten Auszeichnungen geehrt werden.
Mehr als 180 Mitarbeiter sorgen mit viel Engagement und Fachkenntnissen dafür, dass die Weihenstephaner Bierspezialitäten regional, national und international erhältlich sind.
Das Brauereigelände ist umgeben von den modernen Institutsgebäuden der Technischen Universität München in Weihenstephan, die in der ganzen Welt als Ausbildungsstätte von Braumeistern und -ingenieuren bekannt ist. Aus diesem Grund bestand am Weihenstephaner Berg für die Brauerei keine Möglichkeit zur Expansion am Standort. Mit dem 2019 eingeweihten Logistikzentrum im Freisinger Gewerbegebiet Clemensänger nahe der Autobahnzufahrt ist die älteste Brauerei der Welt sehr modern und zukunftsfähig aufgestellt. Durch die Auslagerung der Logistik kann auch bei weiterem Wachstum nach wie vor am Weihenstephaner Berg gebraut werden.
Weiterführende Informationen unter www.weihenstephaner.de
Quelle/Bildquelle: Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan




















