Weinkonsum in Deutschland weiter rückläufig
Der Weinkonsum in Deutschland setzt seinen Abwärtstrend fort. Nach aktuellen Zahlen des Deutschen Weininstituts (DWI) tranken die über 16-jährigen Verbraucher im Weinwirtschaftsjahr 2024/2025 (1. August 2024 bis 31. Juli 2025) durchschnittlich 21,5 Liter Wein pro Kopf. Das entspricht einem Rückgang von 0,7 Litern oder etwa einer Flasche gegenüber dem Vorjahr, als der Pro-Kopf-Konsum noch bei 22,2 Litern lag.
Als Ursachen für diese Entwicklung nennt DWI-Geschäftsführerin Melanie Broyé-Engelkes verändertes Konsumverhalten, gestiegene Lebenshaltungskosten sowie den demografischen Wandel in Deutschland. Beim Schaumwein zeigt sich die Situation stabiler: Der Pro-Kopf-Konsum ging nur minimal um 0,1 Liter auf 3,5 Liter zurück. Insgesamt lag der theoretische Pro-Kopf-Verbrauch für Wein und Schaumwein zusammen bei 25 Litern pro Jahr.
Die Weinkonsumbilanz des DWI erfasst sowohl Einkäufe im Handel und bei Erzeugern als auch den Außer-Haus-Konsum. Im vergangenen Weinwirtschaftsjahr wurden in Deutschland insgesamt 17,8 Millionen Hektoliter konsumiert, davon 15,3 Millionen Hektoliter Wein und 2,5 Millionen Hektoliter Schaumwein. Die Berechnungen basieren auf der über 16-jährigen Bevölkerung von 71,2 Millionen Einwohnern laut Statistischem Bundesamt.
Bildquelle: ©iStockphoto | Instants





















