Crossfire Hurricane
Interview

Rolling Stones treffen jamaikanische Rum-Tradition: Vincent Gillet über Crossfire Hurricane

„I was born in a crossfire hurricane“ – diese Zeile aus dem Rolling Stones-Klassiker „Jumpin’ Jack Flash“ ist Namensgeber für eine Spirituosenmarke, die Rock’n’Roll mit jamaikanischer Rumtradition verbindet: Crossfire Hurricane. Für die beiden Qualitäten Gold und Reserve werden Destillate aus vier jamaikanischen Traditions-Destillerien vereint. Entwickelt wurde der Blend gemeinsam mit Rum-Experte Ian Burrell.

Im Interview spricht Vincent Gillet, Co-Founder von Kite Drinks, über die Entstehung und Besonderheiten von Crossfire Hurricane, die Rolle der Rolling Stones und die beiden Qualitäten. Außerdem erklärt er, welche Pläne die Marke gemeinsam mit Stock Spirits für den deutschen Markt hat.

Bitte stelle Dich kurz vor: In welcher Position arbeitest Du und was sind Deine Hauptaufgaben?

Vincent Gillet: Ich bin Co-Founder von Kite Drinks und verantworte gemeinsam mit meinen Partnern den internationalen Aufbau unserer Marken.

Bei Crossfire Hurricane reicht das von der strategischen Markenentwicklung über die Positionierung bis hin zur Zusammenarbeit mit unseren Distributionspartnern in den verschiedenen Märkten.

Crossfire Hurricane

Crossfire Hurricane ist aus der langjährigen Verbindung der Rolling Stones zu Jamaika entstanden (Copyright: Crossfire Hurricane)

Die Rolling Stones stehen seit Jahrzehnten für Rock’n’Roll, Rebellion und Authentizität. Wie ist die Idee entstanden, diese Werte in Form einer Spirituosenmarke erlebbar zu machen?

Vincent Gillet: Crossfire Hurricane ist aus der langjährigen Verbindung der Rolling Stones zu Jamaika entstanden.

Die Marke knüpft an die kreative Zeit der Band auf der Insel an und verbindet diese Geschichte mit authentischer jamaikanischer Rumtradition.

Im Mittelpunkt stand so von Anfang an nicht ein Merchandising-Produkt, sondern die Idee, eine Marke zu schaffen, die auf jamaikanischer Rumtradition basiert und die kulturelle Verbindung der Rolling Stones zu Jamaika glaubwürdig weitererzählt.

Was zeichnet Crossfire Hurricane aus und wodurch hebt sich die Marke im heutigen Spirituosenmarkt von anderen Celebrity- oder Lifestyle-Brands ab?

Vincent Gillet: Crossfire Hurricane setzt konsequent auf die Qualität des Produkts. Der Rum vereint erstmals Destillate aus vier der sechs verbliebenen jamaikanischen Traditionsdestillerien und wurde gemeinsam mit Ian Burrell entwickelt.

Die Rolling Stones geben Crossfire Hurricane ihren Namen, stehen für die Bekanntheit der Marke und liefern ihre Geschichte.

Die jahrzehntelange, kreative Verbindung zu Jamaika macht Crossfire Hurricane zu einer Marke mit kultureller Identität statt bloßer Prominenz.

Crossfire Hurricane Ian Burrell.

Ian Burrell, Global Rum Ambassador & Co-Creator von Crossfire Hurricane (Copyright: Marvin Kampermann für Crossfire Hurricane)

Du hast ihn gerade schon genannt: Welche Rolle spielte Ian Burrell bei der Entwicklung von Crossfire Hurricane und warum war seine Expertise für das Projekt so wichtig?

Vincent Gillet: Ian Burrell ist nicht nur Markenbotschafter, sondern war als Co-Creator eng in die Entwicklung des Blends eingebunden. Seine Expertise war wichtig, weil Crossfire Hurricane nicht nur über die Rolling Stones funktionieren soll, sondern vor allem als glaubwürdiger Jamaica Rum.

Er kennt die Stilistik jamaikanischen Rums sehr genau und hat dazu beigetragen, Pot- und Column-Still-Destillate, unterschiedliche Fermentationsstile und das typische High-Ester-Profil in eine ausgewogene, eigenständige Rezeptur zu bringen.

Welche Qualitäten gibt es und welche Aspekte standen bei der Auswahl der Rezeptur im Vordergrund?

Vincent Gillet: Zum Start gibt es Crossfire Hurricane Gold und Crossfire Hurricane Reserve, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Gold ist ein vielseitiger Jamaica Rum, der sich besonders für Cocktails, Longdrinks und den LEH eignet. Reserve ist komplexer angelegt und richtet sich an anspruchsvolle Rumliebhaber, die den Rum pur genießen sowie an Bars und den Fachhandel. Bei der Entwicklung beider Qualitäten standen die Vielfalt jamaikanischer Rumstile sowie die Balance aus Pot- und Column-Still-Destillaten im Mittelpunkt.

Außerdem war uns wichtig, den authentischen Charakter jamaikanischen Rums zu bewahren, ohne zugesetzten Zucker.

Diese Qualität bestätigt nun auch der International Wine & Spirit Competition (IWSC) 2026: Crossfire Hurricane Gold erhielt eine Goldmedaille mit 96 Punkten, Crossfire Hurricane Reserve wurde mit Silber und 92 Punkten prämiert.

Crossfire Hurricane

(IWSC) 2026: Gold für Crossfire Hurricane Gold und Silber für Crossfire Hurricane Reserve (Copyright: Crossfire Hurricane)

Welche Bedeutung haben die vier jamaikanischen Destillerien für Crossfire Hurricane?

Vincent Gillet: Crossfire Hurricane vereint Destillate aus Hampden Estate, Long Pond, Worthy Park und Clarendon. Damit vereint erstmals eine Marke Destillate aus vier der sechs verbliebenen jamaikanischen Traditionsdestillerien. Jede dieser Destillerien steht für einen eigenen Stil jamaikanischen Rums.

Genau diese Vielfalt macht den Blend interessant: Er zeigt nicht nur eine Facette Jamaikas, sondern verbindet unterschiedliche Charaktere zu einem Rum mit Tiefe, Frucht, Würze und typischem jamaikanischem Ausdruck.

Welche Zielgruppe spricht Crossfire Hurricane an? Welche Rolle spielt dabei die weltweite Strahlkraft der Rolling Stones?

Vincent Gillet: Crossfire Hurricane richtet sich an Ruminteressierte, Genießer und Fans hochwertiger Spirituosen ebenso wie an Menschen, die sich für Musik und Kultur begeistern.

Die Strahlkraft der Rolling Stones eröffnet Aufmerksamkeit.

Langfristig wird sich Crossfire Hurricane aber über die Qualität des Rums und seine Glaubwürdigkeit als Premium-Marke behaupten.

Crossfire Hurricane

Hampden Estate auf Jamaika (Copyright: Crossfire Hurricane)

Gibt es einen Perfect Serve oder besondere Empfehlungen, die den Charakter von Crossfire Hurricane besonders gut zur Geltung bringen?

Vincent Gillet: Crossfire Hurricane Gold eignet sich hervorragend für klassische Rum-Cocktails und moderne Signature Drinks. Seine fruchtigen Aromen und die typische jamaikanische Stilistik machen ihn gleichzeitig zu einer spannenden Basis für moderne Rum-Drinks, wie beispielsweise den „The Hurricane“:

Hierfür werden 50 ml Crossfire Hurricane Gold mit 25 ml Orangensaft, 25 ml Maracujasaft, 10 ml frischem Limettensaft und 15 ml Grenadine- oder Erdbeersirup in einen Shaker gegeben und mit Eis geshaked, bis sich der Drink kalt anfühlt. Highball-Glas mit Eis füllen und den Cocktail ins Glas strainen. Mit Orangenscheibe und Kirsche garnieren und servieren.

Den Reserve empfehlen wir vor allem pur oder mit einem großen Eiswürfel, damit sich seine Komplexität und der typische jamaikanische Charakter voll entfalten können.

Crossfire Hurricane

The Hurricane (Copyright: Marvin Kampermann für Crossfire Hurricane)

Crossfire Hurricane startet zeitgleich in mehreren internationalen Märkten. Welche Bedeutung hat Deutschland innerhalb dieser internationalen Markteinführung und mit welchen Erwartungen startet ihr?

Vincent Gillet: Deutschland gehört zu den wichtigsten europäischen Spirituosenmärkten und spielt deshalb für Crossfire Hurricane eine zentrale Rolle. Für uns ist Deutschland deshalb einer der Schlüsselmärkte beim internationalen Aufbau von Crossfire Hurricane und wir freuen uns sehr, mit Stock Spirits Germany einen erfahrenen Partner an unserer Seite zu haben. Gemeinsam möchten wir Crossfire Hurricane nachhaltig etablieren und die Marke sowohl im Handel als auch in der Gastronomie bekannt machen.

Deutschland gehört dabei zu den ersten europäischen Märkten, in denen Crossfire Hurricane gemeinsam mit starken Distributionspartnern aufgebaut wird.

Dabei setzen wir auf Qualität, Glaubwürdigkeit und eine klare Positionierung im Super-Premium-Segment. Denn Rum entwickelt sich zunehmend in Richtung Premium und Super Premium. Gleichzeitig suchen Handel, Bars und Konsumenten nach Marken mit klarer Herkunft, glaubwürdiger Geschichte und hochwertiger Qualität. Crossfire Hurricane verbindet diese Punkte: jamaikanische Rumtradition, internationale Musikkultur und eine klare Produktarchitektur und schafft damit beste Voraussetzungen für einen nachhaltigen Markenaufbau – sowohl im Handel als auch in der Gastronomie.

Darüber hinaus ist Deutschland weltweit der zweitgrößte Markt für die Rolling Stones und verfügt über eine riesige, begeisterte Fangemeinde. Und obwohl wir uns nicht ausschließlich an Rolling-Stones-Fans richten, ist dies dennoch ein wichtiger Faktor.

Crossfire Hurricane

Clarendon Distillery (Coypright: Crossfire Hurricane)

Welche Kanäle – von Gastronomie über Fachhandel bis E-Commerce – stehen dabei im Fokus?

Vincent Gillet: Zum Marktstart verfolgen die beiden Qualitäten unterschiedliche Schwerpunkte:

Crossfire Hurricane Gold richtet sich vor allem an den Lebensmitteleinzelhandel, während Crossfire Hurricane Reserve zunächst über Gastronomie, Bars und den Fachhandel aufgebaut wird. So können beide Produkte ihre jeweiligen Stärken optimal ausspielen.

Zum Schluss zurück zur Musik: Im Stones-Song „Jumpin’ Jack Flash“ heißt es „I was born in a crossfire hurricane“. Welchen Song hörst Du am liebsten, wenn Du Crossfire Hurricane trinkst?

Vincent Gillet: Natürlich liegt „Jumpin’ Jack Flash“ nahe – schließlich verdankt unsere Marke diesem Song ihren Namen. Aber genau deshalb passt er auch: Er steht für die Energie und den Charakter, die wir mit Crossfire Hurricane verbinden.

Crossfire Hurricane | Website | Instagram | Facebook

Copyrights Titelbil: Marvin Kampermann für Crossfire Hurricane / Crossfire Hurricane

+++ Wir bedanken uns bei Vincent Gillet für das offene und sehr interessante Interview! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt! +++

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