Prosecco DOC auf der ProWein: neue Horizonte und zukunftsorientierte Forschung
Vier Tage in Düsseldorf bestätigen die weltweite Stärke des Prosecco DOC, von Osteuropa über Japan bis hin nach Nigeria. Zu den wichtigsten Signalen zählt das Interesse der internationalen Kritik an Experimenten mit niedrigem Alkoholgehalt – ein Bereich, an dem das Konsortium arbeitet, um die Produktionsvorschriften zu innovieren und gleichzeitig die Verbindung zur Tradition zu wahren.
Die Teilnahme des Schutzkonsortiums Prosecco DOC an der ProWein, der renommierten internationalen Messe für Wein und Spirituosen in der Messe Düsseldorf, endet mit einer positiven Bilanz. Während der viertägigen Veranstaltung (15. bis 18. März) war das Konsortium in Halle 3 (Stand 3L22) vertreten und fungierte als Katalysator für internationales Networking und die Förderung der Herkunftsbezeichnung.

Ein globales Netzwerk: von Europa bis Nigeria
Der Andrang am Stand des Konsortiums bestätigte die weltweite Anziehungskraft des Prosecco DOC. Die Besucher kamen überwiegend aus Ost- und Nordeuropa, mit einer bedeutenden Präsenz aus Polen, der Ukraine, der Türkei, Georgien, Moldawien, Deutschland und Norwegen. Hervorragende Resonanz gab es auch aus Griechenland und dem asiatischen Markt, angeführt von Japan. Hervorzuheben ist zudem ein wachsendes Interesse aus neuen strategischen Gebieten, darunter Nigeria – ein Zeichen dafür, dass die Herkunftsbezeichnung in der Lage ist, neue Märkte zu erschließen.
Forschung und Innovation: der Weg zum „natürlichen Low-Alcohol“
Im Rahmen eines Innovations-Events wurden der deutschen Fachpresse und verschiedenen Produzenten die Experimente zum Thema „natürlicher Low-Alcohol“ vorgestellt. An den geführten Verkostungen nahmen renommierte Fachzeitschriften wie Weinwirtschaft, Fizz, Falstaff, Wein+Markt und Lebensmittelzeitung teil, was das Interesse von führenden Persönlichkeiten der internationalen Weinwelt weckte, darunter die Master of Wine Romana Echensperger und Konstantin Baum, die Markenbotschafterin Anna Maria Löffler sowie Vertreter der Hawesko-Gruppe.
Kommentar von Präsident Giancarlo Guidolin:
„Die ProWein vermittelt uns ein Bild des Prosecco DOC als lebendige und anerkannte Herkunftsbezeichnung, mit stabilen traditionellen Märkten und neuen, aufstrebenden Interessengebieten. Das ist ein ermutigendes Zeichen, das wir jedoch mit der gebotenen Vorsicht betrachten: Das internationale Szenario ist komplex, und die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Handelspolitik – angefangen bei den Vereinigten Staaten, unserem wichtigsten Markt – zwingen uns zu vorsichtigem Handeln. Im Bereich der alkoholarmen Weine verzeichnen wir wachsendes Interesse, was uns nicht überrascht: Seit einigen Jahren experimentieren wir mit neuen Produktionsprotokollen unter Einbeziehung erfahrener Önologen, um – sofern dies von der Versammlung genehmigt wird – eine neue, erkennbare Typologie innerhalb des Prosecco DOC zu identifizieren, die auch den Bedürfnissen von Verbrauchern gerecht wird, die auf den Alkohol- und Zuckergehalt achten.“
Die führenden Weingüter
Neben der gemeinsamen Ausstellung der Weingüter Masottina, San Simone und Salatin bot der Stand des Konsortiums eine Verkostung einer umfangreichen Auswahl an Weinen zahlreicher Mitgliedsweingüter und vermittelte so einen umfassenden Überblick über die Spitzenweine der Appellation: Antonio Facchin & Figli, Astoria Wines, Borga since 1940, Borgo Molino, Bosco del Merlo, Ca di Rajo, Cantine Maschio, Giusti Wine, Gruppo Martellozzo, Italian Wine Brands, La Gioiosa, La Jara, La Marca, La Tordera, Le Contesse, Mionetto, Serena Wines 1881, Tenuta Santomè, Terre dei Buth, Torresella, Val d’Oca, Valdo Spumanti, Villa Sandi, Vini La Delizia, Viticoltori Ponte.
Weitere Informationen: www.prosecco.wine
Quelle/Bildquelle: Schutzkonsortium Prosecco DOC / Consorzio Tutela Prosecco DOC






















