Monin Cup 2026
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MONIN Cup Germany 2026: Joana Jacobi gewinnt mit „Dilling me softly“

Klassiker neu gedacht, mit persönlicher Handschrift: Unter dem Motto „Timeless Twists“ traten acht junge Bartender:innen beim Deutschlandfinale des MONIN Cup 2026 im MONIN Studio in Düsseldorf gegeneinander an. Am Ende überzeugte Joana Jacobi aus der Düsseldorfer Beuys Bar die Jury mit ihrem Drink „Dilling me softly“ – einer modernen, fruchtig-kräuterigen Interpretation der Margarita. Damit sicherte sie sich das Ticket für das Europafinale in London.

Vom 7. bis 9. September 2026 stand das MONIN Studio in Düsseldorf ganz im Zeichen des Bartender-Nachwuchses. Acht Talente aus verschiedenen Regionen Deutschlands hatten sich für das Finale des MONIN Cup Germany 2026 qualifiziert: Clemens Reiter, Daniel Csizmadia, George Rund, Joana Jacobi, Leon Hagemann, Leon Kehr, Maxine Rastätter und Theo Ritter.

Sie alle stellten sich der Aufgabe, einen Klassiker neu zu denken. Denn unter dem diesjährigen Motto „Timeless Twists“ waren Kreativität und Innovation ebenso gefragt wie handwerkliches Können und ein Gespür für Geschmack und Storytelling. Eine Kombination, mit der schließlich eine Teilnehmerin besonders überzeugen konnte: Joana Jacobi. Die Bartenderin aus der Beuys Bar in Düsseldorf sicherte sich den Sieg beim MONIN Cup Germany 2026.

„Dilling me softly“: Margarita trifft auf Dill und Honigmelone

Für ihren Siegerdrink „Dilling me softly“ nahm sich Joana Jacobi mit der Margarita einen der bekanntesten Cocktailklassiker vor und gab ihm eine ungewöhnliche neue Richtung.

Ihre Kreation kombiniert 60 ml Herradura Blanco, 25 ml Limette und 25 ml Le Sirop de MONIN Ananas mit einer Handvoll frischem Dill und drei Würfeln Honigmelone. Abgerundet wird der Drink durch einen Dattel-Salz-Rand.

MONIN Cup Germany 2026

„Dilling me softly“ – ein zeitloser Klassiker mit einem modernen, überraschenden Twist.

So treffen klassische Margarita-Komponenten auf fruchtige und kräuterige Noten. Le Sirop de MONIN Ananas bringt eine angenehme Süße in den Drink, die mit der Honigmelone harmoniert. Dill sorgt für einen überraschenden aromatischen Kontrast, während der Dattel-Salz-Rand zusätzliche Tiefe und Komplexität ins Geschmacksbild bringt.

Das Ergebnis: ein Drink, der die Grundidee von „Timeless Twists“ auf den Punkt bringt – ein vertrauter Klassiker, der durch neue Aromen und eine individuelle Handschrift ein eigenständiges Profil erhält.

Vom gefürchteten Salzrand zum Siegerdrink

Hinter „Dilling me softly“ steckt aber nicht nur eine Rezeptidee. Joana Jacobi machte auch ihre eigene Entwicklung als Bartenderin zum Teil der Präsentation.

In ihrem ersten Barjob waren Cocktailklassiker für sie noch weitgehend Neuland. Besonders die Margarita stellte sie vor eine ganz praktische Herausforderung: den perfekten Salzrand. Mal fiel er zu dünn aus, mal geriet er deutlich zu üppig. Dass ihr damaliger Chef schließlich selbst zum Salz greifen musste, blieb ihr in Erinnerung.

Monin Cup 2026

Joana Jacobi von der Beuys Bar in Düsseldorf bei der Zubereitung ihres Siegerdrinks „Dilling me softly“.

Mit der Zeit und viel Übung wurde aus der anfänglichen Herausforderung Routine. Genau diese Erfahrung machte Jacobi zur Geschichte ihres Wettbewerbsdrinks: Nicht alles funktioniert beim ersten Versuch – handwerkliche Sicherheit entsteht durch Geduld, Wiederholung und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln.

Ausgerechnet die Margarita, die ihr zu Beginn ihrer Barkarriere Schwierigkeiten bereitete, bildete damit die Basis für den Drink, der ihr nun den Sieg beim deutschen MONIN Cup bescherte.

Jury wird zu Gästen in Joanas eigener Bar

Auch bei der Präsentation ging Joana Jacobi einen Schritt weiter. Statt der Jury lediglich ihren Cocktail und dessen Komponenten zu erklären, machte sie aus ihrem Auftritt ein kleines Barerlebnis. Sie versetzte die Juror:innen in die Rolle von Gästen ihrer eigenen Bar und präsentierte „Dilling me softly“ so, wie sie den Drink auch in einem echten Bar-Setting servieren würde. Dafür ließ sie eigens eine Menükarte gestalten, die sie an die Jury verteilte.

Monin Cup 2026

Joana Jacobi versetzte die Jury während ihrer Präsentation in die Rolle von Gästen ihrer eigenen Bar und machte ihren Wettbewerbsauftritt so zu einem authentischen Barerlebnis.

Mit der Kombination aus Storytelling, handwerklicher Umsetzung und Hospitality-Kompetenz baute sie ihre Präsentation Schritt für Schritt auf. Frische Zutaten wie Honigmelone und Dill sorgten dabei ebenso für Überraschungsmomente wie die unterschiedlichen geschmacklichen Komponenten des Drinks.

Mit dem Gesamtpaket aus Kreativität, Persönlichkeit, handwerklichem Können und einer durchdachten Präsentation überzeugte Joana die Jury.

Hochkarätige Jury bewertet Geschmack, Kreativität und Storytelling

Über den Sieg entschied eine Jury mit unterschiedlichen Perspektiven aus Barbranche und Spitzengastronomie.

Mit dabei war Betty Kupsa, Unternehmerin, Speakerin und Mentorin, die insbesondere für ihre Expertise im Bereich Agavenspirituosen und ihre Arbeit in der Hamburger Barszene bekannt ist. Dennis Kuckuck, Head Chef des Restaurants Vendôme, brachte seinen Blick aus der Spitzengastronomie auf Geschmack, Handwerk und Kreativität ein. Komplettiert wurde die Jury von Nic Shanker, Bartender, Unternehmer, TV-Getränkeexperte und Autor.

MONIN Cup Germany 2026

v.l.n.r.: Nic Shanker, Betty Kupsa und Dennis Kuckuck bildeten die Jury des MONIN Cup Germany 2026.

Bewertet wurden nicht nur Geschmack und Ausgewogenheit der Drinks. Ebenso entscheidend waren die Inspiration hinter der Kreation, die Verbindung zum Motto „Timeless Twists“, die Wahl der Zutaten und Techniken sowie Präsentation, Storytelling, Kreativität und Originalität.

Eine zusätzliche Herausforderung: Der gesamte Wettbewerb wurde auf Englisch durchgeführt. Damit bereitete bereits das Deutschlandfinale die Teilnehmer:innen auf die nächste Stufe des Wettbewerbs vor.

Daniel Süle kehrt als Mentor zurück

Unterstützt wurden die Finalist:innen in diesem Jahr von einem Bartender, der genau weiß, wie sich ein MONIN-Cup-Finale anfühlt: Daniel Süle, Gewinner des MONIN Cup Germany 2024, kehrte als Mentor zurück. Vor zwei Jahren überzeugte Süle (hier im Interview) beim Deutschlandfinale mit seinem Drink „Levitation“ und vertrat Deutschland anschließend international. 2026 wechselte er die Perspektive und gab seine Erfahrungen an die neuen Finalist:innen weiter.

Daniel Süle

Daniel Süle, Gewinner des MONIN Cup Germany 2024, begleitete die Finalist:innen als Mentor.

Damit steht Daniel Süles Rückkehr als Mentor auch exemplarisch für den Gedanken hinter dem MONIN Cup. Der Wettbewerb versteht sich nicht nur als Bühne für außergewöhnliche Drinks, sondern als Plattform für junge Bartender:innen, die ihr Talent auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zeigen können. Neben dem Wettbewerb stehen die persönliche Weiterentwicklung, der Austausch mit erfahrenen Branchenexperten und der Aufbau eines internationalen Netzwerks im Mittelpunkt. Für viele Nachwuchstalente wird der MONIN Cup so zu einem bedeutenden Meilenstein auf ihrem weiteren Karriereweg.

Für Joana Jacobi geht es nach London

Für Joana Jacobi ist der Sieg in Düsseldorf deshalb erst die erste Etappe auf internationalem Parkett. Als Gewinnerin des MONIN Cup Germany 2026 wird sie Deutschland beim Europafinale am 26. und 27. Oktober 2026 in London vertreten.

Monin Cup 2026

Am 26. und 27. Oktober 2026 findet London das Europafinale des MONIN Cups 2026 statt.

Dort trifft sie auf die Gewinner:innen aus weiteren Ländern und kann „Dilling me softly“ auf internationaler Bühne präsentieren. Neben dem Wettbewerb bietet das Finale die Möglichkeit, sich mit Bartender:innen aus verschiedenen Ländern auszutauschen, neue Erfahrungen zu sammeln und Kontakte innerhalb der internationalen Bar-Community zu knüpfen.

Das große Ziel wartet anschließend in Frankreich: Am 8. und 9. Dezember 2026 findet in Paris das Weltfinale des MONIN Cup 2026 statt.

Für Joana Jacobi heißt es nach ihrem Erfolg in Düsseldorf nun also: nächster Halt London. Dort soll aus dem deutschen „Timeless Twists“ im besten Fall die nächste internationale Erfolgsgeschichte werden.

MONIN | Website | Instagram | LinkedIn

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