Kornbrennerei Heydt stellt Produktion zum Jahresende ein
Die traditionsreiche Kornbrennerei Heydt wird ihre Produktion im niedersächsischen Haselünne zum Jahresende 2026 einstellen. Nach Angaben der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sind rund 35 Beschäftigte sind von der Schließung betroffen, 13 davon arbeiten in der Fertigung.
Damit endet eine Firmengeschichte, die bis ins Jahr 1860 zurückreicht, als Heinrich Heydt das Familienunternehmen gründete. Aktuell wird die H. Heydt GmbH & Co. KG in fünfter Generation von Hendrik Heydt und Heinz Hermeling geführt. Hermeling verlässt das Unternehmen bereits zum 30. September und wechselt zu Ahlers Getränke, wie es heißt.
Ein Insolvenzverfahren liege nach Unternehmensangaben nicht vor; als Gründe werden vielmehr die schwierige wirtschaftliche Lage der Branche sowie ein hoher Investitionsbedarf in Millionenhöhe für Gebäude und Anlagen genannt.
Die Marken des Unternehmens sollen dem Markt demnach jedoch erhalten bleiben: Der überwiegende Teil, darunter Heydt Korn, Wippermann Wacholder und Schinkenhäger, soll an die Brennerei Schwarze und Schlichte in Oelde übergehen. Weitere Marken wie Hullmann, Ostfriesenwhisky und Ammerländer Löffeltrunk soll die Feinbrennerei Sasse aus Schöppingen übernehmen.
Bildquelle: H. Heydt GmbH & Co. KG



















