Jägermeister: 17,6 Mio. Euro für CO2-neutrales Fasslager in Kamenz
Mit der Eröffnung des neuen Fasslagers schließt die Mast-Jägermeister SE die Bauphase eines zentralen Infrastrukturprojekts ab. Der Neubau schafft zusätzliche Kapazitäten für einen bedeutenden Produktionsschritt des Kräuterlikörs und wurde im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens auf- und umgesetzt. Dieser Schritt unterstreicht das langfristige Engagement am Standort Kamenz.
In das Fasslager hat Jägermeister 17,6 Millionen Euro investiert. Ziel des Neubaus ist es, die Fasslagerung – einen essenziellen und qualitätskritischen Schritt im Herstellungsprozess – langfristig robust, leistungsfähig und zukunftsorientiert aufzustellen. Seit jeher lagert der Jägermeister Grundstoff in großen Eichenholzfässern. Dieser Reifeprozess ist ein wesentlicher Qualitätstreiber des weltbekannten Kräuterlikörs und prägt dessen sensorisches Profil maßgeblich. Auf der neuen Fläche von 5.000 qm können zukünftig bis zu 225 weitere Fässer eingelagert werden.
„Wir investieren bewusst in unsere Produktionsbasis. Das neue Fasslager stärkt die Qualität und Resilienz unserer Supply Chain und schafft die Voraussetzungen, um auch künftig aus eigener Substanz zu wachsen”, sagt Michael Volke, Vorstandsvorsitzender der Mast-Jägermeister SE.
Mit dem neuen Fasslager setzt Jägermeister seine unternehmensweite Nachhaltigkeitsstrategie in ein konkretes Infrastrukturprojekt um. Das Gebäude wurde gezielt mit innovativen Technologien ausgestattet, darunter eine Photovoltaikanlage, ein Regenwassermanagement-System sowie eine überwiegend holzbasierte Bauweise.
Die eingesetzten Lösungen sind darauf ausgelegt, Energie- und Ressourceneinsatz des Gebäudes effizient zu gestalten. Das Konzept wurde bereits mit der DGNB-Vorzertifizierung in Gold für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet.

Eröffnen das neue Fasslager in Kamenz (v.l.): Udo Witschas (Landrat des Landkreises Bautzen), Florian Rehm (Aufsichtsratsvorsitzender bei der Mast-Jägermeister SE), Michael Preuß (Oberbürgermeister der Stadt Kamenz) und Michael Volke (CEO bei der Mast-Jägermeister SE)
Der Standort Kamenz ist fest in das Produktionsnetzwerk von Jägermeister eingebunden und ergänzt den Stammsitz in Wolfenbüttel. „Als Familienunternehmen denken wir in Generationen. Unser Anspruch ist es wirtschaftliches Wachstum und ökologische Verantwortung zusammenzudenken. Deshalb investieren wir dort, wo wir langfristige Perspektiven sehen. Das neue Fasslager ist ein weiteres klares Bekenntnis zu Kamenz als Produktionsstandort”, sagt Florian Rehm, Unternehmer und Mehrheitsgesellschafter der Mast-Jägermeister SE.
Dieses Bauprojekt zählt zu den größten Investitionen des Kräuterlikörherstellers der vergangenen Jahre und unterstreicht das Engagement als Arbeitgeber für mehr als 60 Mitarbeitende in der Region.
Über Jägermeister
Der weltweit erfolgreiche Premium-Kräuterlikör wurde vor 90 Jahren von Curt Mast auf den Markt gebracht. Das Rezept aus 56 Kräutern, Blüten und Wurzeln ist bis heute unverändert. Traditionell wird Jägermeister ausschließlich in der norddeutschen Kleinstadt Wolfenbüttel hergestellt. Die Abfüllung erfolgt in den Werken in Wolfenbüttel-Linden sowie im sächsischen Kamenz. Von hier wird der Kräuterlikör in der markanten Flasche in mehr als 150 Länder exportiert. Das Familienunternehmen beschäftigt weltweit rund 1.000 Mitarbeitende.
Zum Markenportfolio gehören ab 2020 auch Teremana, die vom Hollywood-Schauspieler und Unternehmer Dwayne Johnson gegründete Tequila-Marke, und GIN SUL, der in Hamburg-Altona produziert wird.
www.jaegermeister.de | www.mast-jaegermeister.de
Quelle/Bildquelle Mast-Jägermeister SE





















