Gespräche beendet: Keine Fusion von Pernod Ricard und Brown-Forman
Im März gaben Pernod Ricard und Brown-Forman bekannt, dass sie Gespräche über eine mögliche Fusion führen. Nun erklären beide Unternehmen die Verhandlungen für beendet – ohne eine Einigung.
Pernod Ricard teilt mit, dass diese Gespräche beendet wurden und zu keiner Einigung geführt haben, da die Unternehmen keine für beide Seiten akzeptablen Bedingungen vereinbaren konnten.
Man konzentriere sich weiterhin voll und ganz auf seine Strategie und sein Geschäftsmodell und sei zuversichtlich, dass es mit der Unterstützung starker und engagierter Teams im gesamten Konzern nachhaltigen langfristigen Wert für alle Stakeholder schaffen werde, so das Unternehmen.
Brown-Forman bestätigt Beendigung ebenfalls
Auch die Brown-Forman Corporation gab parallel bekannt, dass man die Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss beendet hat, da die Unternehmen keine für beide Seiten akzeptablen Bedingungen vereinbaren konnten.
„Wir beabsichtigen, langfristigen Wert für alle Stakeholder zu schaffen, indem wir uns auf unsere strategischen und operativen Prioritäten konzentrieren. Dazu gehört, zukünftiges Wachstum durch die Ausweitung unserer geografischen Präsenz zu erschließen, weiterhin Marken aufzubauen, die bei den Verbrauchern Anklang finden, und die operative Effizienz zu steigern“, hieß es.
Sazerac ebenfalls mit Angebot für Brown-Forman
In der vergangenen Woche unterbreitete Sazerac ein Angebot für die Übernahme von Brown-Forman. Wie verschiedene Medien, darunter Reuters und das Wall Street Journal, berichteten, habe das US-Unternehmen ein Angebot über 15 Mrd. US-Dollar (rund 32 US-Dollar je Aktie) abgegeben.
Nach dem Abbruch der Gespräche zwischen Pernod Ricard und Brown-Forman könnte dies also nun konkreter werden.
Bildquellen: Pernod Ricard / Brown-Forman





















