Frankies baut RTD-Matcha Latte-Distribution in NRW aus
Krefelder Getränke Start Up setzt auf zwei Matcha-Latte-Varianten, regionale Marktdichte und aktive Sell-out-Unterstützung statt klassischem Reichweitenmarketing.
Die junge Getränkemarke Frankies baut ihre Präsenz im Lebensmitteleinzelhandel weiter aus. Der trinkfertige Matcha Latte ist inzwischen nach noch nicht einmal drei Monaten in mehr als 45 ausgewählten EDEKA- und Marktkauf-Märkten in Nordrhein-Westfalen erhältlich. Mit dem Konzept will das Unternehmen insbesondere Verbraucher erreichen, die Matcha Latte interessant finden, denen die klassische Zubereitung mit Pulver und Zubehör jedoch zu aufwendig ist.
Dazu meint Frank Hopstein: „Wir möchten den Zugang so einfach wie möglich machen: schütteln, aufmachen, genießen, fertig. Viele Kunden sind bei unseren Verkostungsaktionen überrascht, wie gut unser Matcha Latte schmeckt“. Frankies Matcha Latte auf Haferbasis ist vegan und wird in den beiden Sorten Pure und Protein-Vanille im 330 ml Format angeboten.
„Matcha ist mittlerweile einer breiteren Zielgruppe bekannt, aber als trinkfertige Kategorie sowohl beim Verbraucher als auch im klassischen Handel noch längst nicht überall angekommen“, sagt Frankies-Gründer Frank Hopstein. „Genau darin sehen wir eine Chance.“
Challenger-Strategie statt Millionenbudget
Gleichzeitig nimmt der Wettbewerb im Matcha- und Functional-Beverage-Umfeld zu. Frankies will sich deshalb bewusst nicht über große Media-, oder Vertriebs- Budgets positionieren.
„Wir werden große Anbieter weder bei Werbeausgaben noch bei der Größe der Vertriebsorganisation schlagen“, erklärt Hopstein. „Unsere Chance liegt darin, näher am Verbraucher und näher am einzelnen Handelspartner zu arbeiten.“
Im Mittelpunkt stehen deshalb zunächst regionale Marktdichte, Verkostungen, ungewöhnliche Promotions, Micro-Creators, kreative Social Media und direkte Abverkaufsunterstützung am POS. Entscheidend sei dabei nicht allein die Zahl der Listungen.
„Für uns zählt am Ende nicht, in wie vielen Märkten wir einmal Ware platziert haben. Am Ende entscheidend sind Abverkauf, Nachbestellungen und die Frage, ob wir unseren Verbraucher überzeugen und welche Maßnahmen am POS tatsächlich funktionieren.“
Verbraucher als Vertriebssignal
Auch Social Media soll bei Frankies stärker vertriebsorientiert eingesetzt werden. Derzeit entwickelt die Marke ein Konzept, in dem Verbraucher demnächst Städte, Märkte und Vertriebskanäle nennen können, in denen sie das Produkt gerne kaufen würden. „Das liefert uns nicht nur Interaktion, sondern auch konkrete Hinweise darauf, wo Nachfrage besteht“, so Hopstein. Neben dem LEH und Drogeriemärkten sieht Frankies großes Potenzial in vielen weiteren Vertriebsschienen.
Ungewöhnlicher Gründer
Auch die Person hinter Frankies fällt aus dem typischen Startup-Raster: Hopstein gründete das Unternehmen mit 65 Jahren. Frankies ist zudem das erste Getränke Konzept, das er entwickelt hat.
„Erfahrung hilft – sie schützt aber nicht davor, auch weil ich das Geschäft im Moment noch alleine betreibe, jeden Tag etwas Neues zu lernen“, sagt er. „Gerade im FMCG-Geschäft merkt man sehr schnell, dass eine gute Produktidee allein nicht reicht. Entscheidend ist, ob man daraus die entscheidenden Produktvorteile, echten Abverkauf und ein für beide Seiten rentables Geschäft entwickelt.“
Für die kommenden Monate steht deshalb zunächst der weitere Ausbau in Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt. Auf Basis der dort gewonnenen Abverkaufs- und Verbraucherdaten soll anschließend die überregionale Distribution angegangen werden.
Über Frankies
Frankies ist eine junge Getränkemarke aus Krefeld und bietet trinkfertigen, veganen Matcha Latte auf Haferbasis in den Sorten Pure und Protein-Vanille an. Die Produkte werden im 330-ml-Format angeboten und sind aktuell in über 45 ausgewählten EDEKA- und Marktkauf-Märkten in Nordrhein-Westfalen erhältlich.
Weitere Informationen unter www.frankies-matchalatte.de
Quelle/Bildquelle: Frankies UG



















