Die sechsmonatige Auseinandersetzung über die Zahlung von Abfindungen, für die wegen der Betriebsschließung der Brauerei Lauterbach gekündigten Arbeitnehmer, konnte nun doch gütlich beendet werden.
Über viele Monate hinweg hat der ehemalige Besitzer der Brauerei, Ludwig Ehnle, die Zahlung von Abfindungen zum Ausgleich der Nachteile für den Verlust des Arbeitsplatzes kategorisch abgelehnt. Erst nachdem der Betriebsrat und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) juristische Schritte eingeleitet hatten, konnte eine außergerichtliche Einigung erzielt werden, mit der sich die betroffenen Arbeitnehmer auch einverstanden erklärten. Durch diese Einigung sind sowohl die Kündigungsschutzprozesse vor dem Arbeitsgericht Donauwörth, wie auch die Verhandlungen über einen Sozialplan und das Einigungsstellenverfahren eingestellt worden.
„Widerstand lohnt sich“, so Walter Linner, Landesbezirkssekretär der NGG in Bayern und weiter: „Wir hätten uns zwar höhere Abfindungen gewünscht, aber davon ausgehend, dass es lange Zeit überhaupt kein Geld für die gekündigten Arbeitnehmer geben sollte, sind wir nun mit dem Ausgang der Auseinandersetzung zufrieden.“
Quelle: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)